Grundwasser

 

 

D A S   P R I N Z I P 

Grundwasser in geeigneter Tiefe bietet zum effektiven Betrieb der Wärmepumpe günstige Ausgangstemperaturen. Dies gilt insbesondere auch für Renovierungsvorhaben.

Das Grundwasser wird vom Förderbrunnen zur Wärmepumpe geleitet.
Die Wärmepumpe entzieht dem Wasser - üblicherweise mit einer konstanten Temperatur von +8°C bis +12°C gefördert - gespeicherte Sonnenwärme und gibt diese plus der Antriebsenergie in Form von Wärme an den Heiz- und Warmwasserkreislauf ab.

Anschließend wird das Wasser in einem Sickerbrunnen wieder zurückgeführt. Diese Technik ist genehmigungspflichtig.

W Ä R M E P U M P E   E R S E T Z T   Ö L H E I Z U N G 

Austausch der alten Ölheizung durch eine Grundwasser-Wärmepumpe eines freistehenden Einfamilienhauses.
Die Besonderheit der Anlage:
Wärmepumpe für Warmwasserbereitung und Heizung teils über Fußbodenheizung, teils über Heizkörper.
Die Wärmepumpe enthält zwei geteilte Kondensatoren für die Heizung:
1. Kondensator für die Heizkörper mit Vorlauftemperaturen bis 70°C;
2. Kondensator für die Fußbodenheizung.
Das System enthält keinen Mischer, die Wärmepumpe erreicht ebenso gute Leistungszahlen wie im Betrieb mit reiner Fußbodenheizung.
Ein dritter Kondensator ist für die Brauchwasserbereitung von 400 l bis 50°C installiert.

 
 

 

O P T I M I E R U N G   D E R   H E I Z U N G   F Ü R   D I E   W Ä R M E P U M P E 

Für den Betrieb der Wärmepumpe sind die vorhandenen Heizflächen zu prüfen um eine optimierte Systemtemperatur zu erreichen. Fußbodenheizungen sind wegen der geringen Vorlauftemperaturen prädestiniert.
Konventionelle Radiatorheizungen arbeiten dagegen mit Temperaturen von 65°C, die Heizkörper sind aber meist überdimensioniert weil sie an die Fensterflächen angepasst wurden. Dieser Umstand wird genutzt um die Vorlauftemperatur abzusenken. Läuft der Heizkörper bisher nur mit halb geöffnetem Thermostatventil kann dieses für die Wärmepumpe ganz geöffnet und gleichzeitig die Temperatur gesenkt werden. Selbstverständlich muß in jedem Raum die Raumheizlast im Verhältnis zur gewünschten Systemtemperatur geprüft werden.
Normalerweise erweisen sich nur wenige der Radiatoren als ausgereizt, diese können entweder gegen effektivere getauscht oder durch Gebläsekonvektoren ersetzt werden. Gebläsekonvektoren arbeiten bei kleineren Dimensionen wesentlich effizienter und benötigen nur geringe Vorlauftemperaturen. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit im Sommer auch aktiv zu kühlen. Dieser Umstand wird gerne in heißen Dachgeschoßen genützt - gute Klimatisierung zu geringsten Kosten!

 
 

 

Im gezeigten Beispiel wurden bisher für 180 qm beheizte Wohnfläche und den Warmwasserbedarf 3400l Öl pro Jahr verbraucht, also ca. 1870.- EUR.
Mit der Wärmepumpe wird nun das gleiche Objekt beheizt und mit Warmwasser versorgt - jetzt zu sehr viel geringeren Kosten von 720.- EUR per anno.
Ein Umsteigen von der Ölheizung zur Wärmepumpe bringt weitere Vorteile mit sich:
Die Anlage benötigt nur einen Teil des bestehenden Heizungsraumes, der Tankraum kann anderweitig genutzt werden..

Im Gegensatz zu einer Ölheizung fallen außerdem keine Wartungskosten, keine Schornsteinfeger-Gebühren, keine Kosten für CO2 Messung und keine Haftpflichtversicherung für den Öltank an: Die Kostenersparnis allein daraus liegt etwa bei 510,- EUR jährlich.

 

Grundwasserwärmepumpe für eine Heizkörperheizungsanlage und Warmwassererzeugung in Verbindung mit einer Solaranlage


 

 

 

 

Grundwasserbrunnen 5"  mit Tauchpumpe Brunnenkopf mit Vorschacht 

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