Erdwärme
 

 

D A S   P R I N Z I P 

Im Erdreich ist selbst an sehr kalten Wintertagen ausreichend Sonnenwärme für den wirtschaftlichen Betrieb der Wärmepumpe gespeichert. Über die Wärmepumpe gibt das Erdreich Temperatur an den Heiz- und Warmwasserkreislauf ab.

Es gibt zwei unterschiedliche Vorgehensweisen:

Bei der Sole/Wasser-Technik zirkuliert Sole als Speicher- und Trägermedium im Erdkollektor.
Das Bild zeigt ein Gebäude das mit einer Tiefenbohrung (Soletechnik) versorgt wird. Beheizte Wohnfläche 350qm, Gebäude erstellt nach der Wärmeschutzverordnung 1995.

 

Bei der Direktverdampfung zirkuliert das Arbeitsmittel der Wärmepumpe als Medium (R 407 C oder R 410a ). Es sind weder Soleumwälzpumpen noch Zwischenwärmetauscher nötig.
Hier wird die obere Erdschicht - bis 1,50 m Tiefe - als Solarenergiespeicher genutzt. Dies stellt keine thermische Nutzung im Sinne etwa der VDI 4640 oder des §17a Bayer. Wassergesetz (BayWG) dar.
Bei ausreichender Fläche werden Flachkollektoren auf dem Grundstück verlegt. Spiralförmige Kollektoren oder Erdsonden (Tiefenbohrung) können je nach Genehmigungslage und Grundstücksnutzung Alternativen darstellen.


 

 

 

Optimal auf die Anlage abgestimmt: Die Beheizung der Räume mit Niedertemperatur Fußbodenheizung mit Heizkreisverteiler. Jährliche Stromkosten des Objekts für die Heizung und Warmwasser EUR 689,-.
Im Gegensatz zu einer Ölheizung fallen keine Wartungskosten, keine Schornsteinfeger-Gebühren und Kosten für CO2-Messung.
und keine Haftpflichtversicherung für den Öltank an: Die Kostenersparnis liegt bei 510,- EUR jährlich.


 

 

 

Verteiler Direktverdampfung im Außenbereich für 8 Kreise 


 

 

 

Wärmepumpe für 260m² Fußbodenheizung mit 400 Liter Brauchwasserbereitung im System Direktverdampfung Erdreich

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